Biophotonen ein Phänomen der Quantenphysik

Viele Erforscher der subatomaren Sphäre vermuten, dass unser gesamtes materielles Universum auf Information basiert. Der Wiener Quantenphysiker Anton Zeilinger, dem als erster die Teleportation von Lichtteilchen experimentell gelang, bekennt: „Richtig vorstellen kann ich mir auch nicht, was bei diesen Vorgängen jenseits von Zeit und Raum vor sich geht.“ Gleichwohl könne man „Lichtteilchen als reine Information betrachten.“

Der deutsche Biophysiker Fritz-Albert Popp seinerseits führte den Begriff der Information in die Molekularbiologie ein und stellte damit die etablierte Auffassung der Biochemie auf den Kopf. Experimentell hat Popp festgestellt, dass sich das Licht in unseren Zellen keineswegs chaotisch und zufallsbedingt verhält, sondern einen verblüffenden Zusammenhang aufweist.

Die Photonen, laut Quantenmechanik Teilchen und Wellen zugleich, zeigen während der Messphase eine stabile Überlagerung, genannt Interferenz. Sie beziehen sich sozusagen aufeinander und bilden laut Popp ein kohärentes elektromagnetisches Feld, in dem Information ausgetauscht wird. Über Biophotonen kommunizieren die Zellen im Organismus miteinander, glaubt der Biophysiker.

Popp tippt auf die DNA als Quelle und Speichermedium: „Das hat mit der extrem hohen Informationsdichte in der DNA zu tun.“ Popp hält seine informationstheoretische Perspektive für einen Paradigmenwechsel. Womöglich sei Materie gar kein zusammenhangloser Molekülhaufen, sondern eher ein komplexer Verband elektromagnetischer Schwingungen, spekuliert Popp.

Auch Freunden der Biophotonen-Theorie ist klar, dass „da noch viele Fragen offen“ sind, wie der Lübecker Medizinphysiker Lebrecht von Klitzing einräumt. Klitzing hat sich mit interzellulärer Kommunikation im Körper beschäftigt. „Nehmen Sie das Beispiel der Schrecksekunde: Das Herz fängt an zu rasen, dann passiert ein Zusammenspiel der einzelnen Zellen innerhalb von Millisekunden. Da muss es eine Ordnung geben“, meint Klitzing und vermutet, dass die Biophotonen „damit zu tun haben“. Fest steht für Klitzing, dass „alles, was der biologischen Regulation unterliegt, synchronisiert und gesteuert werden muss. Aber wie das miteinander zusammenhängt, das weiß kein Mensch.“

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