Biophotonen – das Licht in unseren Zellen

Der deutsche Biophysiker Fritz-Albert Popp hat Licht in Lebewesen entdeckt. An der Existenz dieser Biophotonen gibt es keine Zweifel.

Mitte der 70iger Jahre entdeckte er ein schwaches Leuchten in lebenden Zellen. Es strahlt nur wenige Quanten pro Sekunden und Quadratzentimeter ab, zu vergleichen mit dem Schein einer Kerze in zwanzig Kilometer Entfernung.

Der Quantenphysiker Erwin Schrödinger schmuggelte 1944 in seinem Büchlein „Was ist Leben?“ die Idee der Information in die Biologie und prägte damit das Denken Fritz-Albert Popps. In den siebziger Jahren erforschte er an der Universität Marburg die Photoreparatur von Zellen. 1975 gelang ihm der experimentelle Nachweis der Biophotonen. Jede lebendige Substanz strahlt ein schwaches Licht mit Wellenlängen zwischen 200 und 800 Nanometern ab.

Für den Nachweis legte Popps Doktorand Bernhard Ruth anfangs Gurken- und Kartoffelkeime, später tierische Zellen in einen so genannten Photonen-Vervielfacher. Bei jeder Probe registrierte der Apparat Lichtemissionen, die im Laufe der Zeit schwächer wurden. Versuche mit lebenden und toten Zellen ergaben, dass bei lebenden Systemen die Lichtstrahlung langsamer abklingt.

Popp folgerte: Die Biophotonen werden von durch Sonnenlicht angeregten Elektronen erzeugt. Wenn die Elektronen dann von ihrem höheren Energieniveau herabfallen, strahlen sie Licht ab. Bei einem Blatt beispielsweise, das vor längerer Zeit gepflückt wurde, fällt die Abstrahlkurve schneller ab als bei einem frisch gepflückten Blatt, weshalb Popp vermutet, dass die Elektronen in letzterem Fall nicht unabhängig voneinander agieren. Die Elektronen sind sozusagen voneinander informiert. Das Licht ist dann kohärent, wie bei einem Laser (siehe auch das Video Biophotonen Laser).

Aber welche Funktion erfüllt dieses Licht in den Zellen?

Eine Bemerkung Schrödingers brachte Popp auf die Spur: „Für höhere Tiere“, schrieb Schrödinger, „kennen wir die Art von Ordnung, von welcher sie sich ernähren; es ist der geordnete Zustand der Materie in den Verbindungen, welche ihnen als Futter dienen.“ Und schließlich: „Pflanzen besitzen ihren stärksten Vorrat an ,negativer Entropie‘ selbstverständlich im Sonnenlicht.“ Diesen Gedanken hat Popp weiterentwickelt. Sonnenlicht ist eine elementare Nahrungsquelle der meisten Lebewesen. Aus ihm beziehen auch wir Menschen auf zellulärer Ebene Energie und ordnende Signale. Nach Popp sind Lebensmittel nichts anderes als Lichtinformation. Kurzum, wir Menschen sind „Lichtsäuger“.

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